Heilpraktiker Jang-Soo Haimerl

Ängste

Angst – eine Volkskrankheit

Angststörungen sind weit verbreitet. Man schätzt, dass jeder Vierte mindestens einmal im Leben unter einer Angststörung leidet. Gelegentliche Angst ist ein normaler und durchaus sinnvoller Bestandteil des Lebens. Bei Menschen mit Angststörungen dagegen sind Sorgen, Nervosität und Furcht nicht selten ständige Begleiter im Alltag.

Ängste sollten behandelt werden, wenn diese Ihre Lebensqualität beeinträchtigen und Sie daran hindern Ihren normalen Aktivitäten nachzugehen.

Angst hat viele Gesichter

Es gibt verschiedene Arten von Angststörungen, z.B.:

 Symptome

  • Gefühl der Hilflosigkeit
  • Engegefühl in der Brust
  • vermehrtes Schwitzen
  • Schwindelgefühle
  • Zittern
  • schneller Puls
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden

Ursachen

Die Ursachen von Angststörungen sind komplex. Möglich sind:

  • genetische Faktoren
  • psychische Veranlagung
  • körperliche Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
  • anhaltender Stress
  • traumatische Erlebnisse
  • Ungleichgewichte im Neurotransmitterhaushalt
  • Süchte (z.B. Alkohol, Drogen, Pornos, soziale Medien)

Behandlung

Die Wahl der Behandlung hängt von der Art der Angststörung, der Intensität und den individuellen Bedürfnissen ab. Leichte Formen werden in der Regel nur psychotherapeutisch behandelt. Bei ausgeprägten und anhaltenden Angststörungen können zusätzlich Medikamente verschrieben werden. In akuten Fällen sind schnell wirksame Benzodiazepine hilfreich. Aufgrund des hohen Suchtpotenzials sind diese aber für eine längere Einnahmedauer nicht geeignet. Am häufigsten werden daher bei Angststörungen die sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt.

Ergänzungsmittel

Beispiele für Ergänzungsmittel und pflanzliche Wirkstoffe, denen angstlösende Effekte nachgesagt werden:

  • Ashwagandha
  • Baldrian
  • Passionsblume
  • Lavendel
  • Kamille
  • Zitronenmelisse
  • L-Theanin
  • Magnesium
  • Cannabidiol
  • Inositol
  • Lysin
  • Glycin

Angst aus buddhistischer Sicht

Im Buddhismus wird Angst, wie andere Formen des Leidens, als Teil des menschlichen Daseins betrachtet. Angst entspringt letztendlich einer verzerrten Sicht auf die Natur der Realität. Zu dieser grundsätzlichen „Wahrnehmungsstörung“ gesellen sich Emotionen wie Verlangen, Ablehnung und Anhaftung, welche Leid und Ängste verstärken.

Wie kann man aus buddhistischer Sicht mit Ängsten umgehen?

Buddhisten versuchen also, Angst durch die Praxis der Achtsamkeit und Meditation sowie durch das Erkennen der Ursachen von Angst zu bewältigen. Diese Methoden können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und ein besseres Verständnis für den Ursprung seiner Ängste zu entwickeln.

Ganzheitliche Therapie in Augsburg

In meiner Naturheilpraxis kombiniere ich folgende Behandlungsmethoden:

  • ganzheitliche psychologische Beratung
  • Mikronährstofftherapie
  • Phytotherapie
  • Meditations- und Achtsamkeitsübungen

 

Ich berate und unterstütze Sie gerne in meiner Praxis in Augsburg.

Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen oder Interesse: